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Fundraising-Projekt SHUUZ zahlt Geld für alte Schuhe und revolutioniert bisheriges Altkleider-Sammelsystem mit Transparenz-Offensive


Schon über 2.000 Sammelstellen nutzen das Projekt SHUUZ als effektive Fundraising-Methode. Täglich werden es mehr. Darunter viele Schulen, Stiftungen, Vereine und andere Institutionen. Gesammelt werden gebrauchte, gut erhaltene Schuhe, für die SHUUZ den Sammlern einen Erlös auszahlt, der höher ist als bei jedem anderen vergleichbaren Sammelsystem in Deutschland. Die erfolgreichsten Teilnehmer erzielten mit ihren Sammelaktionen in kurzer Zeit bereits vierstellige Beträge.

Unter dem Motto „Geld für alte Schuhe“ wurde Anfang 2013 das umweltfreundliche Fundraising-Projekt SHUUZ ins Leben gerufen. Nur 14 Monate später nehmen bereits über 2.000 Institutionen und Privatpersonen an dem Projekt teil und füllen damit ihre Kassen. „100 Prozent der Erlöse, die wir bei SHUUZ erzielen, fließen direkt in unsere Arbeit für herzkranke Kinder“, sagt Orlind Froebe von der Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V. „Unser angestrebtes Spendenziel von 1.000 Euro haben wir im vergangenen Jahr weit übertroffen.“ Die bundesweit tätige Organisation setzt sich für bessere Heilungschancen sowie optimale Behandlungen bei herzkranken Kindern ein. SHUUZ kauft der Einrichtung, wie allen anderen Teilnehmern, gebrauchte, gut erhaltene Schuhe ab und zahlt dafür einen Erlös. Genau wie bei vergleichbaren, auch karitativen Sammelsystemen, werden die Schuhe von SHUUZ an Kleinhändler in andere Länder verkauft, wo sie eine neue Wertschöpfungskette bilden und viele tausend Arbeitsplätze schaffen. Mit hohen Auszahlungen an die Sammler und einer bis dahin einzigartig transparenten Herangehensweise versetzte SHUUZ die gesamte Branche ins Staunen – insbesondere die Betreiber anonymer Container- oder Straßensammlungen, bei denen niemand weiß, wer sich dahinter verbirgt oder was mit den Schuhen und Textilien geschieht. SHUUZ kooperiert exklusiv mit der Kolping Recycling GmbH, einem modernen und leistungsfähigen Handels- und Dienstleistungsunternehmen, das vielen gemeinnützigen Sammelorganisationen als kompetenter Ansprechpartner im Bereich Kleider- und Schuhsammlungen dient.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von shuuz: shuuz Sammelstelle an der Waldorfschule in Witten (links) und Schuh sammel Marathon in Köln: shuuz Sammelstelle des Deutschen Kinderherzzentrum (rechts)

„Was uns und vor allem die Schuhspender in unserem Umfeld besonders überzeugt hat, ist der reibungslose und unkomplizierte Ablauf bei SHUUZ“, erklärt MdB a.D. Dr. Reinhold Hemker, der gemeinsam mit dem ARD-Experten Prof. Dr. Ingo Froböse im Vorstand des „Wasser für Menschen e.V.“ sitzt. Der Verein sammelt seit letztem Jahr haufenweise Schuhe im gesamten Münsterland. Mit zwei pfiffigen Ideen schnellten die Zahlen um ein Vielfaches nach oben. „Wir haben die lokalen Medien unterrichtet und unsere SHUUZ Sammelaktion so schlagartig in der gesamten Region bekannt gemacht“, sagt Hemker weiter. „Außerdem haben wir zentrale Abgabestellen in mehreren Schuhgeschäften für diejenigen unserer Schuhspender eingerichtet, die ihre Schuhe nicht selbst verschicken können oder wollen.“ Beim innovativen Sammelsystem gehen die Schuhe per Paketdienst auf Reise. Für den bequemen Versand direkt von zu Hause aus, stellt SHUUZ kostenlos bereits frankierte Paketmarken zur Verfügung. Anhand von Sendungsnummern werden alle Kartons blitzschnell der richtigen Sammelstelle zugeordnet und das erzielte Geld auf das Benutzerkonto übertragen.

„Wir haben vor einigen Monaten einen Wettbewerb ausgerufen, bei dem ermittelt wurde, wer unser Schuhkönig wird“, so Marita Bachmann, Leiterin der „4 Jahreszeiten“-Kindertagesstätte in Dommitzsch. „Für jedes Paar Schuhe erhielten die Kinder Punkte. Dank der sehr engagierten Eltern kamen die Kleinen regelmäßig vollgepackt in unsere Einrichtung und unser eineinhalb Meter hoher Sammelbehälter platzte schon nach kurzer Zeit aus allen Nähten.“ Während die Kita die Erlöse direkt in Spielsachen für die Kinder der Einrichtung investiert, setzte die Neuapostolische Kirche in Bielefeld die erzielten Gelder im vergangenen Winter für eine besondere Überraschung anderer ein: „Wir haben davon jede Menge Weihnachtstüten finanziert und diese mit leckeren Köstlichkeiten gefüllt. Kurz vor den Feiertagen wurden sie dann an syrische Flüchtlinge verteilt, um diesen in schwieriger Lage eine kleine Freude zu machen“, sagt die ehrenamtliche Kirchenmitarbeitern Heide Pfeiffer.

„Wir nehmen an dem Fundraising-Projekt teil, weil wir für unsere wertvolle und nachhaltige Arbeit dringend finanzielle Unterstützung benötigen“, sagt Jugendbildungsreferent Clemens Rohrbach, der mit seinem Bund deutscher PfadfinderInnen im Februar für ein beachtliches Jubiläum bei SHUUZ sorgte – seine Einrichtung wurde die SHUUZ Sammelstelle Nummer 2.000. „Die öffentlichen Fördermittel für unsere Kinder- und Jugendarbeit werden immer geringer, so dass ein Projekt wie SHUUZ für uns hervorragend geeignet ist, um die Löcher in der Kasse zu stopfen“, so Rohrbach weiter.

Ausführliche Informationen über das Projekt erhalten Sie unter www.shuuz.de

Gastbeitrag von Shuuz, Bochum.

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