Verbot von Einweg-Plastiktüten in Deutschland


Macht mit und unterzeichnet die Petition zum „Verbot von Einweg-Plastiktüten zur Reduzierung des Plastikmülls, zum Schutz der Umwelt und der Erhaltung von Ressourcen“ an Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt und Naturschutz, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie
Hier geht es zur Online-Petition

„Kunststoff ist ein langlebiges Material, dessen Zersetzungsprozess je nach Kunststoffsorte zwischen 100 bis 500 Jahre dauert. Die Umwelt vor allem die Meere sind durch große Mengen Kunststoff bereits jetzt stark belastet. Ein etwa drei Millionen Tonnen schwerer Müllstrudel hat sich zwischen Kalifornien und Hawaii gebildet. Angetrieben durch Wind und Strömungen dreht sich diese schwimmende Müllhalde in einem riesigen Wirbel auf dem Ozean. Dieser Wirbel ist etwa so groß wie Mitteleuropa. Auf ein Kilogramm Plankton kommen hier sechs Kilogramm Plastik. In mehreren weiteren Wirbeln im Südpazifik, im Atlantik und im Indischen Ozean gibt es weitere Plastikteppiche dieser Art, wenn auch mit geringeren Mengen. Selbst im Roten Meer sind viele Regionen von Plastikmüll übersät. Meeresschildkröten verwechseln die Kunststofftüten oft mit Quallen und fressen sie. Vögel verschlucken unverdauliche Plastikteile und füttern sogar ihre Jungen damit. Jedes Jahr sterben Zehntausende Wale, Robben und andere Meerestiere.

Die Ressource Erdöl, Rohstoff für Plastiktüten, ist nur noch begrenzt verfügbar mit weiter abnehmender Tendenz.

Zur Reduzierung des Plastikmülls und zur Förderung eines bewussten Umgangs mit der endlichen Ressource Öl sieht der Antrag eine Mischung aus gesetzlich vorschreibbaren Maßnahmen mit pädagogischer Wirkung vor mit dem Ziel eines kompletten Verbotes von Plastiktüten.

Auch die EU-Kommission erwägt ein Verbot von Plastiktüten. Bereits heute ist in einigen Teilen der Welt ein Verbot von Plastiktüten eingeführt.“

Petition von Projekt Umdenken – Agentur für gesellschaftlichen Wandel
Textauszüge Quelle: gruene-partei.de | presseportal.de | duh.de |

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