e-Bike – die Alternative zum Dienstwagen in einer nachhaltigen und innovativen Firmenkultur


„Bis 2020 eine Millionen Elektroautos auf unseren Straßen“ wünscht sich Bundeskanzlerin Merkel im Jahr 2011. „Die Million, so Verkehrsminister Dobrindt, ist eine große Herausforderung und niemand kann heute sagen, ob man sie zielgenau erreicht.“

Die Millionen-Grenze haben hingegen die e-Bikes in Deutschland längst schon erreicht. Die Kurve steigt steil nach oben und belegt, dass e-Bikes von der mobilen Bevölkerung positiv angenommen werden.

Foto: Facebook-Seite „e-Bike erfahren“

Diese Entwicklung haben auch drei junge VWL-Studenten der Freien Universität Berlin erkannt und im Rahmen des Funpreneur-Gründungswettbewerbs die Kampagne „e-bike erfahren“ ins Leben gerufen. Mit Hilfe dieser Kampagne möchten die drei Freunde vor allem Unternehmen und Arbeitnehmer auf die Vorzüge des E-Bikes aufmerksam machen. Ziel ist es, das Elektrofahrrad als Alternative zum Dienstwagen und festen Bestandteil einer nachhaltigen und innovativen Firmenkultur zu etablieren.

„Die Nachfrage nach Elektrofahrrädern ist riesig und somit war für mich klar, dass ich mir diesen Markt einmal genauer angucken wollte“ so der Jungunternehmer, Tim Hinrichsen. Der erste gemeinsame Sonntagsausflug, mit seinen Freunden und heutigen Teammitgliedern Magnus Buggenhagen und Niklas Kahmann, auf den Pedelecs wurde dabei zum Aha-Erlebnis und war gleichzeitig der Startschuss für das gemeinsame Uniprojekt.

Das Pedelec, ist eine spezielle Ausführung des e-Bikes, bei dem der Fahrer von einem Elektroantrieb unterstützt wird, wenn er pedaliert. Die pedalierabhängige Motorunterstützung ist in Deutschland auf 25 km/h begrenzt.

Foto: Facebook-Seite „e-Bike erfahren“

„Diesen künstlichen Rückenwind auf dem Pedelec muss man einmal selbst erlebt haben – wir waren alle sofort begeistert. Man fährt locker und ohne jede Anstrengung in einem Tempo, bei dem man normalerweise ordentlich ins Schwitzen kommen würde. Wir haben uns dann überlegt, dass dies doch für Arbeitnehmer attraktiv ist, die aus diesem Grund davon absehen, das Auto stehen zu lassen und morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Mit einem e-Bike kommt man zudem direkt, gesund, umweltschonend und günstig zur Arbeit!“

Der Funpreneur-Gründungswettbewerb bot den drei VWLern dann den geeigneten Rahmen um ihre Idee umzusetzen. Der Wettbewerb wird von der Gründungsförderung profund der Freien Universität Berlins veranstaltet. Funpreneure gründen ein Unternehmen auf Zeit, erhalten fünf Euro Startkapital und bringen ihre Produkte oder Dienstleistungen in fünf Wochen auf den Markt. Zum Schluss schreiben sie einen Abschlussbericht und präsentieren ihre Ergebnisse mit einem Messestand und einer Bühnenpräsentation auf der Abschlussveranstaltung vor der Jury und dem Publikum. Die drei besten Teams gewinnen Preisgelder von insgesamt 2.500 Euro.

Das Team von „e-bike erfahren“ fungiert als Schnittstelle zwischen Händlern und Unternehmen. Wesentlichster Teil der Kampagne sind Besuche bei Unternehmen vor Ort, wobei sich Interessenten durch Testfahrten selbst ein Bild vom potentiellen Dienstrad machen können. Zudem informiert das Team gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Elektromobilitätsbranche wie „greenfinder“ und „umwelthauptstadt“ über alles Wissenswerte rund um das E-bike – von Möglichkeiten der Steuerersparnis über Sicherheitsfragen bis hin zur optimalen Modellwahl und erläutern die Motivation hinter der Kampagne.

„Im Optimalfall überzeugen wir die Arbeitnehmer von der Innovaton E-bike, bringen mehr Zweiräder auf die Straßen und leisten somit einen Beitrag zu einer grüneren und nachhaltigeren Stadt“.

Wer interessiert daran ist das Team kennen zu lernen und selbst einmal auf dem Fahrrad der Zukunft eine Runde zu drehen ist herzlich eingeladen am Mittwoch den 26.11.2014 auf dem Wissenschaftscampus Adlershof (Rudower Chaussee 24) vorbeizuschauen – mehr Informationen finden Sie unter www.ebike-erfahren.com oder unter www.facebook.com/ebikeerfahren

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